Ostermontag am Bodensee

Zur Bodenseewanderung von Hödingen über den Haldenhof nach Sipplingen brachen 19 Wanderfreude am Ostermontag um 10 Uhr an der Festhalle Ostdorf auf. Die Fahrt nach Hödingen erfolgte mit Privat- PKW`s.

Die Rundwanderung führte uns vom Parkplatz in Hödingen zunächst am Hödinger Tobel entlang zu einer riesigen Kugelbahn. Dort probierten wir Ostereierkugeln aus. Die meisten Eier erreichten zwar das Ziel, doch leider mit zerbrochenen Schalen. Da unsere Mägen knurrten und wir die zerbrochenen Eier verspeisen mussten, machten wir kurz darauf an einer Grillstelle mit Tischen und Bierbänken Mittagspause.

Weiter gings mit fantastischen Ausblicken auf den Bodensee über den Haldenhof bis zur Ruine Hohenfels, in der der berühmte Minnesänger Burckhard von Hohenfels im 12. Jahrhundert hauste.

Der Abstieg bis nach Sipplingen viel uns leicht, denn es warteten Kaffee und Speiseeis am See auf uns.

Weiter wanderten wir durch die Gässle am Sipplinger Hang mit Blick auf den Bodensee zur Burghalde.

Dort teilten wir uns. Die ganz Fitten erkletterten die Burghalde, die Anderen nahmen den bequemen Weg an der Burghalde entlang zu den Kurfürsten.

Wir bestaunten dieses Wunder der Natur. Schon etwas müde wanderten wir an Obstplantagen vorbei bergauf zu unserem Parkplatz in Hödingen, den wir um 17.15 Uhr erreichten.

Die Wanderstrecke betrug ca. 12,6 km und ca. 370 Höhenmeter. Die Abschlusseinkehr fand auf der Heimfahrt in Fridingen im „Scharfen Eck“ statt. Dort ließen wir den schönen Tag mit einem guten Essen ausklingen.

Wanderführerin Sigrid Kuhnle

Brunch – Wandern – Vesper

Zur zweiten Sonntagsveranstaltung Brunch und Wandern im Albvereinsraum trafen sich um 10.30 Uhr einige Wanderfreunde mit ihren Picknickkörben. Das Buffet war mit verschiedenen Leckereien schnell gefüllt.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück wanderten wir durch ein paar Gässle zum ehemaligen Gasthof Hirsch, vorbei am Dreibickelesberg zur Reitanlage Loesdau. Frau Heide Loesdau hat uns durch den modernisierten Stall mit Oberlicht und Paddockboxen geführt. Ein Highlight auf der Anlage Loesdau ist die 2013 erbaute zweite Reithalle mit einem Ebbe- und Flutboden. Der Boden kann in einigen Tagen auf unterschiedliche Anforderungen wie Springen oder Dressur angepasst werden. Wir bedanken uns nochmals für die Einblicke in die Reithalle direkt in unserer Nachbarschaft.

Die Wanderung führte uns dann vorbei am Brunnen Fochezenberg nach Geislingen.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurde die Strecke auf kurz modifiziert damit wir vor der Rückkehr zum Vesper noch den im Wald extra aus Düsseldorf hinterlegten Killepitsch probieren konnten. Vielen Dank für dieses Stück Düsseldorfer Hochkultur.

Also wer dieses Jahr nicht dabei war hat einen gemütlichen Sonntag verpasst. Kommt nächstes Jahr einfach dazu, es wäre schön, wenn der Raum voll wird.

Gastgeber Frank und Anita Harich

Jahreshauptversammlung 2025

Zur Hauptversammlung der Albvereins-Ortsgruppe Ostdorf am 14.03.2025 konnte Vertrauensmann Arnold Viehbeck lediglich 18 Mitglieder im Vereinsraum begrüßen. Nach der Totenehrung für vier verstorbene Mitglieder ging er in seinem Jahresbericht kurz auf die Aktivitäten der Ortsgruppe im vergangenen Jahr ein. Sehr erfreut zeigte er sich, dass sich die Familiengruppe gefestigt hat und zwei familiengerechte Wanderungen, einen Laternenlauf sowie einen Filmabend mit jeweils einer erfreulich hohen Teilnehmerzahl durchführte. Schriftführer Frank Harich ließ das abgelaufene Vereinsjahr mit Berichten über die verschiedenen Wanderungen nochmals Revue passieren. Kassier Gerhard Flaig berichtete, dass die Vereinskasse weiterhin einen soliden Kassenbestand aufweist, auch wenn das Vereinsjahr 2024 ein leichtes Minus verzeichnete. Die Mitgliederzahl stieg auf 259 Mitglieder. 19 Neueintritten standen 4 Todesfälle und 8 Austritte entgegen. Wanderwart Volkmar Merz gab einige Zahlen zur Wanderstatistik bekannt und stellte den Jahresplan für das laufende Jahr vor. Neben Halbtages- und Tageswanderungen, einer Radtour ist auch wieder eine Mehrtageswanderung auf dem „Malerweg“ im Elbsandsteingebirge geplant. Auch die Familiengruppe bietet wieder verschiedene Aktivitäten an. Wegewart Rolf Keller berichtete über verschiedene Arbeitseinsätze an den Wanderwegen und am Vesperplatz. Naturschutzwart Richard Geiger gab einen Überblick über seine Aktivitäten. Besonders erwähnenswert waren die jährlich stattfindende Landschaftsputzete sowie die Überprüfung und Säuberung der aufgehängten Nistkästen. Im Anschluss an die einzelnen Berichte nahm Mitglied Jürgen Kid die Entlastung der Vorstandschaft vor, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.

Bei den anschließenden Ehrungen wurden folgende Personen geehrt: Helga Koch und Jürgen Kid für 60 Jahre sowie Ute Hölle für 25-jährige Mitgliedschaft. Weitere Jubilare konnten an der Versammlung nicht teilnehmen bzw. hatten sich entschuldigt.

Die Neuwahlen gingen dank der Bereitschaft der vorgeschlagenen Personen zügig über die Bühne, da sich bis auf Beisitzer Martin Raff alle bisherigen Funktionäre erneut zur Wahl stellten. Sigrid Kuhnle wurde als neue Beisitzerin in den Ausschuss gewählt.

In seinem Schlusswort dankte A. Viehbeck allen Funktionären, Mitarbeitern und Helfern für ihre Mithilfe und ehrenamtlichen Einsatz, denn ohne ihre Arbeit wäre das Geleistete nicht möglich gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Binsdorfer Kapellenweg

12 Wanderer fanden sich zu unserer Wanderung in Binsdorf ein.

Anders als geplant konnten wir aus witterungstechnischen Gründen den Bänkleweg nicht begehen.

Die Rundwanderung mit dem Namen “Kapellenweg“ starteten wir am Kinderspielplatz des Loreto-Kreuzweges. Bei kaltem Winterwetter führte uns die Tour vorbei an der Keinbachmühle und der Erlaheimer Eiche über Erlaheim und Binsdorf wieder zurück zu unserem Startpunkt.

Die Tour wurde um ca. 16:30 Uhr in Binsdorf beendet.

Zum Abendessen kehrten wir in der Gaststätte Hirsch in Gruol ein.

Die Wanderstrecke betrug ca. 10 km bei ca. 250 Höhenmetern.

Wanderführer Georg Fuchs

 

Auf dem Albhochpfad

Um 13:00 Uhr trafen sich 15 Wanderfreunde und -freundinnen bei der Festhalle und fuhren nach Tieringen zum Parkplatz bei der Schlichemhalle. Zunächst ging es bergauf zum Parkplatz „Alte Steige“. Nach einem kurzen Stück auf freiem Feld, wo der heftige Wind gut zu spüren war, ging es hinein in den Bannwald.

Am Trauf entlang führte der Weg weiter zum Hörnle, wo eine kurze Rast eingelegt wurde und man den herrlichen Ausblick genießen konnte.

Anschließend ging es hinab zur Schlichemquelle und entlang der Schlichem zurück zum Parkplatz.

Die Schlusseinkehr erfolgte in der „Alten Säge“ in Weilstetten.

Wanderführer Volkmar Merz

Wanderung am 6. Januar 2025

Mit der Wanderung durch das Mildersbachtal mit Mittagsrast am Lagerfeuer eröffnet der Schwäbische Albverein Ostdorf seit nunmehr rund 60 Jahren das neue Wanderjahr.

Bei bedecktem Himmel und Temperaturen um + 4oC konnte Wanderführer Helmut Haug 20 Wanderfreunde um 10.30 Uhr an der Turn- und Festhalle begrüßen.

Nachdem es zwei Tage noch zuvor richtig Winter mit Schnee und Temperaturen weit unter 0oC war, schmolz die ganze weiße Pracht dahin und man war gespannt wie die Wege begehbar sind.

Zunächst ging es am Friedhof vorbei in Richtung „Hammerstall“. Kaum war man im Wald bedeckten Schnee- und Eisreste den Weg und beim Gehen war Vorsicht angesagt. Bei der Owinger Gipsmühle auf dem Weg ins Mildersbachtal gab es für die Wanderer die nächste große Herausforderung, denn eine riesige Eisplatte bedeckte den gesamten Waldweg. Aber alle schafften das Hindernis und der weitere Wegverlauf bot dann keine weitere Schwierigkeit.

Gegen 12.30 Uhr war die Grillstelle im Mildersbachtal erreicht und die „Feuermeister“ Arnold Viehbeck, Werner Hausmann und Rolf Keller hatten zwei prächtige Lagerfeuer vorbereitet. So konnte man sofort sein Rucksackvesper auspacken und die Würste in das Feuer halten. Bald war die Luft vom guten Geschmack der gegrillten Köstlichkeiten erfüllt. Auch machten wieder viele Süßigkeiten und die restlichen Weihnachtsbretle die Runde. Bevor es weiterging wurden dann noch zwei Lieder gesungen. Zudem klarte der Himmel auf und einige Sonnenstrahlen schafften es sogar bis ins Tal. Zurück ging es nun den Weg hinauf zum Eichbrunnen und weiter in Richtung Schützenhaus.

Beim Wanderparkplatz beschloss Wanderführer Helmut Haug gegen 14.45 Uhr offiziell die erste Wanderung im Jahr 2025. Er dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen, besonders den „Feuermachern“ Arnold, Werner und Rolf und wünschte allen noch einen guten Nachhauseweg und schönen Abend.